Das AUDUSD Währungspaar besteht aus dem australischen Dollar (AUD) und dem US-Dollar (USD) und gehört zur "Majorklasse". Dieses Finanzinstrument zeichnet sich durch höchste Liquidität und einen wesentlichen Handelsumfang aus. Australien ist einer der größten Goldlieferanten in der Welt. Goldexport erfolgt als Rohstoff und beträgt einen wesentlichen Teil des Bruttoinlandprodukts (BIP) dieses Landes. Deswegen wird der australische Dollar öfters als "Rohstoffwährung" bezeichnet.
Für mehrere Trader stellt Gold eine gute Möglichkeit dar, Geld vor Inflation zu schützen, und Notierungen des australischen Dollars, wenn sie auch mit der Goldbewegung nicht identisch sind, sind allerdings dieser sehr ähnlich. Investitionen in den australischen Dollar können eine erfolgreiche Lösung für Risikendiversifizierung bei dem Handel auf dem Forexmarkt darstellen. Da der australische Dollar im Paar mit dem US-Dollar eine Basiswährung ist, ist ein AUDUSD-Kaufvertrag seinem ökonomischen Wesen nach einer Investition in den australischen Dollar gleich, und ein Verkauf dieses Vertrags entspricht der Kapitalrückkehr in den US-Dollar.
Die europäische Währung (Euro), der zur Ablösung der Deutschen Mark und vieler anderer europäischen Währungen kam, macht vom Anfang an eine bemerkenswerte Konkurrenz dem US-Dollar. Nachdem der Euro zum Zahlungsmittel in mehreren Ländern zugleich wurde, zeigte er in den ersten Jahren nach der Überführung in den freien Verkehr lange nicht nur ein aktives, sondern auch ein stabiles Wachstum. Dies ermöglichte sehr vielen Tradern, Verträge mit Euro als ein attraktives Investitionsinstrument zu betrachten.
Im Besonderen erwies sich der Eurovertrag gegen den russischen Rubel (RUB) nicht nur für Trader, sondern für normale russische Bewohner als sehr attraktiv, die ihre Finanzrisiken durch Investitionen in die europäische Währung mit Vergnügen diversifiziert. Von ihrem Standpunkt aus wurde der Euro zu einer ausgezeichneten Alternative dem US-Dollar für den Erhalt der Ersparnisse. Für Trader ist dieses Finanzinstrument dadurch attraktiv, dass dieses lange und beständige Trends bilden kann, die luxuriöse Möglichkeiten für Gewinnerbringung bieten.
Seit dem Anfangszeitpunkt des freien Verkehrs des Euro auf der Börse wurde der Vertrag Euro gegen den US-Dollar für die Mehrheit der Trader zum Finanzinstrument Nummer Ein. Mit der Rücksicht darauf, dass der Euro vom Anfang an von sehr vielen Marktteilnehmer als ein tatsächliches Gegengewicht gegenüber dem Dollar betrachtet wurde, das eine ernsthafte Konkurrenz als internationales Zahlungsmittel machen kann, erwiesen sich Investitionen in dieses Instrument als eindrucksvoll. Sehr viele Staaten hielten es für notwendig, ihre Devisenreserven zu diversifizieren, indem sie Riesenmengen von Geldern in Euro angelegt haben.
Dies führte dazu, dass der Euro ausreichend stabile und beständige Trends im Paar gegen den US-Dollar bildete. In der letzten Zeit kann man sagen, dass Euro-Dynamik uneinheitlich wurde, indem sie (global) eine Konsolidierung gebildet hat, trotzdem verliert das EURUSD-Paar keine Investitionsattraktivität für Trader, indem es einen wesentlichen Teil des gesamten Handelsumfangs auf allen Handelsplätzen der Welt beträgt.
Das Britische Pfund Sterling im Paar mit dem US-Dollar stellt ein zweites nach dem EURUSD an der Attraktivität Investitionsinstrument. Für Trader ist dieser Vertrag von Interesse, zumindest in zwei verschiedenen Flächen. Zum einen kann das Pfund Sterling, mehr volatil als EURUSD, zu Arbitrage- und Gegendeckung betrachtet werden. Zum zweiten nutzen Investoren in mehreren Fällen den GBPUSD-Vertrag als seine Art «vorgeschobenen Indikator» von Bewegungen der europäischen Währung. Zuletzt macht die höchste GBPUSD-Liquidität das Instrument nicht nur für den Positionshandel, sondern auch für Taktiken attraktiv, die in sehr kurzen Zeitspannen verlaufen.
Man muss auch die Tatsache erwähnen, dass eine wesentliche Differenz der Zinssatzhöhe der Zentralbank Englands und des FRS der USA den Tradern ermöglicht, Swaps in ihrem Handel zu berücksichtigen und Taktiken so aufzubauen, dass Einkommen durch die Differenz der Zinssatzhöhe zum Investitionsgewinn hinzugefügt wird.
Der neuseeländische Dollar gilt als sogenannte «Rohstoffwährung» aus dem Grund, dass Rohstoffexporte in der BIP-Struktur Neuseelands überwiegen. Im Unterschied zu Australien, wo man Gold als Hauptanteil der Exporte klar hervorheben kann, führt Neuseeland verschiedenartige Rohstoffe aus, und sehr viele Trader Zusammenhänge zwischen den NZD-Bewegungen und dem CRB-Index (Commodity Research Bureau Index ) ersehen, die nach der Meinung der Mehrheit von Analytiker mindestens 58% betragen. Dies ergibt nicht nur einen zusätzlichen Vorteil bei Bewegungsprognosen des Devisenpaares Neuseelands Dollar gegen den US-Dollar, sondern auch Möglichkeiten für Hedging und Gewinnerarbeitung durch Arbitragevorgänge.
Zugleich gehört das NZDUSD-Paar zur «Majorgruppe», was diesem solche zusätzlichen Vorteile in den Augen der Investoren vermittelt, wie die höchste Liquidität und ein wesentliches Potential für Erwirtschaftung von Gewinn vermittelt, das in der Dynamik dieses Finanzinstruments zum Ausdruck kommt.
Kanadas Wirtschaft wird als eine der sichersten angesehen, und Rohstoffexporte überwiegen in der BIP-Struktur. Im Besonderen ist Kanada einer der Goldlieferanten in der Welt und nimmt den 8. Platz an Erdölvorräten ein. Im Zusammenhang damit nennt man den Kanadischen Dollar eine Rohstoffwährung, und es wird ratsam sein, bei der Auswertung der Dynamik des USDCAD-Vertragspreises auch den Zustand des Edelmetall- und Erdölmarktes mitzuberücksichtigen.
Ein weiterer wichtigster Faktor der Wertbildung der nationalen Währung Kanadas ist die Politik des Verwaltungsrates der Bank Kanadas bezüglich der Inflationskontrolle. Der Schlüsselindex der Inflation ist der Index der Verbraucherpreise, entsprechend dessen Änderungen regelt Kanadas Bank ihre monetäre Politik, indem sie die Inflation in den Grenzen zwischen 1 und 3% zu halten versucht. Das USDCAD-Devisenpaar besitzt eine hohe Liquidität und kann ziemlich wesentliche Bewegungen bilden, was ermöglicht, Gewinn sowohl kurzfristig, als auch mittelfristig zu erwirtschaften, indem man sich an Investitions-, spekulative oder Arbitragestategien haltet.
Der Schweizer Frank zeichnet sich als Asylwährung aus, da er eine relativ niedrige Volatilität hat und bei Entstehung schneller Bewegungen bei anderen Finanzinstrumenten ganz beständig ist. Es führt dazu, dass das USDCHF-Paar eine hohe Attraktivität für den Positionshandel dank stabilem Benehmen besitzt. Doch hat dieses Paar in der Struktur der Handelshöhe auf dem Forexmarkt ein geringes Gewicht (in der Regel unter 6%).
Einen wesentlichen Einfluss auf die Dynamik der Nationalwährung wird von der schweizerischen Währungspolitik ausgeübt, die durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) durchgeführt wird. Insgesamt , mit der Rücksicht darauf, dass der Begriff «Schweizer Bank» zu einem Markennamen wurde, der Stabilität und Sicherheit verkörpert, sowie das Absinken der Rolle des US-Dollars, kann der Schweizer Frank auf lange Sicht als ein attraktives Investitionsinstrument betrachtet werden. Zugleich ist es ratsam, kurzzeitige Geschäfte mit dem USDCHF-Vertrag als Diversifikationsverfahren bei Entstehung einer besonders hoher Volatilität auf dem Markt durchzuführen.