Der Preis des Euros hat sich am Montag gegenüber dem US-Dollar und dem Yen kaum verändert, während die Investoren die Situation in der Ukraine im Auge behalten und dabei auf einen Waffenstillstand hoffen.

Der EUR/USD Kurs ist von 1,3399 am Freitagabend um 0,08% auf 1,3388 abgerutscht und steht damit immer noch nahe seines Neunmonatstiefs bei 1,3332, auf das er am 8. August gefallen war.

Er wird voraussichtlich bei einem Niveau von 1,3350 Unterstützung finden und bei dem Hoch vom Freitag bei 1,3410 auf Widerstand treffen.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine war am Freitag eskaliert, nachdem das Militär der Ukraine eine Anzahl von gepanzerten Fahrzeugen, die von Russland kommend in das Land eingedrungen waren, angegriffen und zerstört hatte.

Die Stimmung am Markt wurde von Hoffnungen aufrecht erhalten, dass ein geplantes Treffen zwischen den Außenministern Russlands und der Ukraine im Laufe des Tages, einen Durchbruch zum Abbau der politischen Spannungen in der Region erzielen würde.

Der EUR/JPY Kurs stand stabil bei 137,14, während der USD/JPY Kurs um 0,08% auf 102,44 angestiegen ist.

Außerdem erlitt die Gemeinschaftswährung Verluste gegenüber dem Pfund, nachdem der Vorsitzende der Bank of England am Wochenende bemerkte, dass die Zinsen schon vor einer Zunahme des Lohnwachstums angehoben werden könnten.

Der EUR/USD Kurs ist um 0,34% auf 0,8001 gefallen, nachdem er am Freitagabend bei 0,8026 gestanden hatte.

In einem am Sonntag publizierten Zeitungsinterview sagte Carney, dass die Bank nicht auf eine Erholung des Lohnwachstums warten müsse, um die Zinsen anzuheben. Er distanzierte sich damit von Aussagen in der letzten Woche, die das genaue Gegenteil angedeutet hatten.

Die Investoren schauen auf das am Mittwoch erscheinende Protokoll zu der Strategiesitzung der BoE im August, um Antworten auf die Frage zu bekommen, ob die Bank Zinserhöhungen stärker in Betracht ziehe.






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