Der Euro ist am Montag bei ruhigem Handel gegenüber dem US-Dollar abgerutscht, als Gerüchte über neue Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank den Kurs weiter belasteten, während die Märkte weiter auf die Entwicklung in der Ukraine fokussiert blieben.

Der EUR/USD Kurs fiel im Handel am US-Vormittag auf ein Sitzungstief von 1,3378. Später konsolidierte er sich mit einem Verlust von 0,25% auf einem Stand von 1,3367.

Der Kurs wird wahrscheinlich bei 1,3349, dem Tief vom 14. August, Unterstützung finden und bei 1,3412, dem Hoch vom 15. August, könnten kurzfristig Widerstände einsetzen.

Die Stimmung bezüglich der Gemeinschaftswährung blieb wechselhaft, da Zahlen vom Donnerstag zufolge, die Wirtschaft in der Eurozone im zweiten Quartal stagnierte, was zu Spekulationen führte, dass die EZB zum Mittel der quantitativen Lockerung greifen wird, um die stotternde Konjunktur in der Region zu stützen.

Unterdessen ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine am Freitag eskaliert, nachdem das Militär der Ukraine eine Anzahl von gepanzerten Fahrzeugen, die von Russland kommend in das Land eingedrungen waren, angegriffen und zerstört hatte.

Aber die Stimmung am Markt wurde von Hoffnungen aufrecht erhalten, dass ein geplantes Treffen zwischen den Außenministern Russlands und der Ukraine im Laufe des Tages, einen Durchbruch zum Abbau der politischen Spannungen in der Region erzielen würde.

In den USA wurden am Montag der Index der Nationalen Vereinigung der Bauindustrie/ Wells Fargo Bank (National Association of Home Builders/Wells Fargo) veröffentlicht. Dieser stieg von 53,0 im Juli auf ein Siebenmonatshoch von 55,0 im August und schlug damit die Prognosen eines unveränderten Wertes von 53,0.

Der Euro verlor gegenüber dem britische Pfund an Wert. Der EUR/GBP Kurs gab um 0,46% auf 0,7992 nach.

Das Pfund erzielte weithin Kursgewinne, nachdem der Vorsitzende der Bank of England Mark Carney am Wochenende bemerkte, dass die Zinsen schon vor einer Zunahme des Lohnwachstums angehoben werden könnten.






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