Goldfutures haben am Montag ihre Verluste teilweise wieder wettgemacht, nachdem amtliche Zahlen aus den USA zeigten, dass die Verkäufe neuer Wohneinheiten im Monat Juli auf ihren niedrigsten Stand seit vier Monaten gefallen sind, womit der Optimismus bezüglich des Wohnimmobilienmarktes einen Dämpfer erhalten hat.

An der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange verbilligte sich am Vormittag im amerikanischen Handel Gold zur Lieferung im Dezember um 0,12% oder 1,60 USD auf 1.278,60 USD die Feinunze.

Der Preis der Futures bewegte sich in einer engen Bandbreite zwischen 1.276,50 USD und 1.282,10 USD die Feinunze. Am Donnerstag war der Preis mit 1.273,40 USD auf seinen tiefsten Stand seit dem 18. Juni gefallen.

Die Futures werden voraussichtlich bei ihrem Tief vom 18. Juni bei 1.266,50 USD Unterstützung finden und bei dem Hoch vom 20. August bei 1.2993,30 USD auf Widerstand treffen.

Das US-Handelsministerium hat bekanntgegeben, dass die Verkäufe neuer Wohneinheiten im letzten Monat um 2,4% auf saisonbereinigt 412.000 Einheiten zurückgegangen sind, anstelle wie erwartet um 5,7% auf 430.000 anzusteigen.

Der Wert für Juni ist von zuvor 406.000 Wohnungen auf 422.000 nach oben korrigiert worden.

Dennoch fuhren die Marktteilnehmer fort, dass Risiko einer vorgezogenen Zinserhöhung in den USA einzupreisen.

In einer Rede auf dem alljährlichen Treffen von Spitzenbankern der Federal Reserve und Wirtschaftsforschern in Jackson Hole in Wyoming sagte Yellen, dass die US-Wirtschaft sich erhole und fügte hinzu, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gleichfalls verbessere.

Ihre Bemerkungen folgten auf die Publikation des Protokolls der Fed-Sitzung im Juli, dem zufolge einige Entscheidungsträger glauben, dass die wirtschaftliche Erholung und die anhaltende Konjunktur am Arbeitsmarkt eine Hinwendung zu einer restriktiveren Geldpolitik ermöglichen.

Der US-Dollarindex, welcher den Kurs des Dollars gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen verfolgt, ist mit 82,66 auf ein Niveau angestiegen, auf dem er seit dem 6. September 2013 nicht mehr gestanden hat.

Ein stärkerer Dollar belastet gewöhnlich Gold, da er Attraktivität des Edelmetalls als alternative Anlageklasse verringert und für Anleger aus anderen Währungsräumen den Ankaufpreis erhöht.

Silber zur Lieferung im Dezember gab an der Comex um 0,05% oder 0,9 US-Cent nach und wurde bei 19,45 USD die Feinunze gehandelt.

Im Metallhandel legte Kupfer zur Lieferung im Dezember um 0,20% oder 0,6 US-Cent zu und wurde bei 3,230 USD das Pfund gehandelt.

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