Goldfutures haben am Dienstag große Gewinne erzielt, während die Marktteilnehmer auf Neuigkeiten vom Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko im Laufe des Tages warten.

An der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange verteuerte sich Gold zur Lieferung im Dezember am europäischen Vormittag um 0,99% oder 12,60 USD auf 1.291,50 USD die Feinunze. Der Preis bewegte sich zwischen 1.276,20 USD die Feinunze und 1.291,70 USD.

Am Tag zuvor war der Goldpreis um 0,1% oder 1,30 USD zurückgegangen und bei einem Stand von 1.278,90 aus dem Handel gegangen. Die Futures waren am 21. August mit 1.273,40 USD auf ihren niedrigsten Stand seit neun Wochen gefallen, da die Marktteilnehmer ein höheres Risiko von vorgezogenen Zinsschritten in den USA einpreisten.

Die Futures werden voraussichtlich bei ihrem Tief vom 21. August bei 1.273,40 USD Unterstützung finden und bei 1.299,30 USD, dem Hoch vom 20. August, auf Widerstand treffen.

Der russische Präsident Wladimir Putin wird heute seinen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko zum ersten Mal seit Monaten in der weißrussischen Hauptstadt Minsk treffen, mit der Hoffnung auf einen Waffenstillstand oder eine politische Lösung des vier Monate andauernden Konflikts im Osten der Ukraine.

Die Marktteilnehmer haben ihre Aufmerksamkeit auf wichtige Zahlen aus den USA gerichtet, die im Laufe des Tages bekannt gegeben werden, um weitere Hinweise auf die Stärke der Konjunktur und die künftige Geldpolitik zu erhalten.

Die USA legen Zahlen zu den Auftragseingängen für haltbare Güter im Juli, der Hauspreisentwicklung und dem Verbrauchervertrauen vor.

Am Montag veröffentlichte Zahlen hatten gezeigt, dass die Verkäufe neuer Wohneinheiten im letzten Monat um 2,4% auf saisonbereinigt 412.000 Einheiten zurückgegangen sind, anstelle wie erwartet um 5,7% auf 430.000 anzusteigen.

Die Vorsitzende der Federal Reserve Janet Yellen sagte am Freitag auf der Konferenz in Jackson Hole, dass die Wirtschaft in den USA sich erhole und fügte hinzu, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gleichfalls verbessere.

Der US-Dollarindex, welcher den Kurs der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb von sechs Leitwährungen verfolgt, hat sich von seinem 11-Monatshoch der vorangegangenen Handelssitzung wegbewegt.

Silber zur Lieferung im Dezember verteuerte sich an der Comex um 0,78% oder 15,2 US-Cent nach und wurde zu 19,58 USD die Feinunze gehandelt.

Weiterhin im Metallhandel gab Kupfer zur Lieferung im Dezember 0,42% oder 1,3 Cent ab und wurde bei 3,224 USD das Pfund gehandelt.

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