Der Preis für Öl der Sorte West Texas Intermediate sind am Dienstag leicht gestiegen, während die Investoren auf die wichtigen allwöchentlichen Vorratsdaten aus den USA warten um die Höhe der Nachfrage im größten Verbraucherland der Welt abschätzen zu können.

An der New York Mercantile Exchange verteuerte sich US Rohöl zur Lieferung im Oktober um 0,27% oder 26 US-Cent und wurde am europäischen Vormittag bei 93,61 USD das Fass gehandelt.

Am Tag zuvor waren die Ölpreise um 0,32% oder 30 US-Cent eingeknickt und bei einem Stand von 93,53 USD das Fass aus dem Handel gegangen. Der Preis von in New York gehandeltem Öl war am 21. August auf ein Siebenmonatstief von 92,50 gefallen.

Das American Petroleum Institute wird im Laufe des Tages seinen Bericht zu den Vorräten vorlegen, während der am Mittwoch erscheinende Regierungsbericht zu den Rohölvorräten zeigen könnte, dass diese in der Woche zum 29. August um 1,8 Millionen Fass angestiegen sind.

Die Marktteilnehmer haben ihre Aufmerksamkeit auf wichtige Zahlen aus den USA gerichtet, die im Laufe des Tages bekannt gegeben werden, um weitere Hinweise auf die Stärke der Konjunktur und die künftige Geldpolitik zu erhalten.

Die USA legen Zahlen zu den Auftragseingängen für haltbare Güter im Juli, der Hauspreisentwicklung und dem Verbrauchervertrauen vor.

Am Montag veröffentlichte Zahlen zeigten, dass die Verkäufe neuer Wohneinheiten im letzten Monat um 2,4% auf 412.000 Einheiten zurückgegangen sind.

Die Vorsitzende der Federal Reserve Janet Yellen sagte am Freitag auf der Konferenz in Jackson Hole, dass die Wirtschaft in den USA sich erhole und fügte hinzu, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gleichfalls verbessere.

Der US-Dollarindex, welcher den Kurs der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb von sechs Leitwährungen verfolgt, hat sich von seinem 11-Monatshoch der vorangegangenen Handelssitzung wegbewegt.

Zudem kletterte Rohöl der Sorte Brent zur Lieferung im Oktober an der ICE Futures Exchange in London um 0,14% oder 14 US-Cent auf einen Stand von 102,79 USD das Fass, während die Händler auf Nachrichten von dem Treffen der Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, warten.

Am Montag hatte die Ukraine behauptet, dass eine Kolonne einschließlich 10 Panzern von Russland kommend in ukrainisches Gebiet vorgedrungen ist, während Moskau Pläne bekanntgab, einen zweiten Hilfskonvoi zu schicken.

Der Preis von in London gehandeltem Brent war am 19. August mit 101,07 USD auf seinen tiefsten Stand seit 14 Monaten gefallen, da trotz der anhaltenden Auseinandersetzungen in der Ukraine und dem Nahen Osten die weltweiten Vorräte als mehr als ausreichend angesehen werden.






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