Goldfutures haben am Dienstag die Höchststande der Handelssitzung wieder verlassen, da sich das Verbrauchervertrauen in den USA im August unerwartet stark verbessert hat und auf sein höchstes Niveau seit Oktober 2007 angestiegen ist.

An der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange verteuerte sich Gold zur Lieferung im Dezember um 0,48% oder 6,10 USD und wurde am amerikanischen Vormittag bei 1.284,70 USD die Feinunze gehandelt.

Der Preis war zuvor auf ein Tageshoch von 1.291,70 USD die Feinunze angestiegen. Die Futures werden voraussichtlich bei ihrem Tief vom 21. August bei 1.273,40 USD Unterstützung finden und bei 1.299,30 USD, dem Hoch vom 20. August, auf Widerstand treffen.

Die Marktforschungsgruppe Conference Board hat mitgeteilt, dass ihr Index des US-amerikanischen Verbrauchervertrauens von einem Stand von 90,3 im Juli auf in diesem Monat 92,4 geklettert ist. Analysten hatten dagegen für August einen Rückgang des Indexes auf 89,0 prognostiziert.

Die robusten Zahlen vom Verbrauchervertrauen kamen im Anschluss an Daten vom amerikanischen Handelsministerium, nach denen die Auftragseingänge für langlebige Güter einschließlich Transportausrüstungen im vergangenen Monat um 22,6% angeschwollen sind, was die Erwartungen eines Zuwachses von 7,5% bei weitem übertroffen hat.

Die Kernauftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter ohne den volatilen Transportsektorgüter sind im Juli jedoch um 0,8% zurückgegangen und verfehlten damit die Prognosen eines Anstiegs um 0,5%. Die Zahlen geben ein gemischtes Bild der amerikanischen Volkswirtschaft wieder.

Der Goldpreis war am 21. August mit 1.273,40 USD auf ihren niedrigsten Stand seit neun Wochen gefallen, da die Marktteilnehmer ein höheres Risiko von vorgezogenen Zinsschritten in den USA einpreisten.

Unterdessen warten die Marktteilnehmer auf Neuigkeiten vom Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko im Laufe des Tages warten.

Der russische Präsident Wladimir Putin wird heute seinen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko zum ersten Mal seit Monaten in der weißrussischen Hauptstadt Minsk treffen, mit der Hoffnung auf einen Waffenstillstand oder eine politische Lösung des vier Monate andauernden Konflikts im Osten der Ukraine.

Silber zur Lieferung im Dezember verteuerte sich an der Comex um 0,63% oder 12,2 US-Cent und wurde zu 19,55 USD die Feinunze gehandelt.

Weiterhin im Metallhandel gab Kupfer zur Lieferung im Dezember 0,30% oder 1,0 US-Cent ab und wurde bei 3,227 USD das Pfund gehandelt.






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