Europäische Aktien notieren am Mittwoch etwas niedriger - die Märkte beruhigen sich nach der kürzlichen Rallye, ausgelöst durch die Kommentare des Präsidenten der Europäischen Zentralbank Mario Draghi.

Im europäischen Morgenhandel rutscht der DJ Euro Stoxx 50 um 0,22 Prozent ab, CAC 40 verliert 0,21 Prozent und der DAX fällt um 0,07 Prozent.

Die Investoren bleiben weiterhin zurückhaltend - der russische Präsident Wladimir Putin traf sich am Dienstag mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko, um die wachsenden Spannungen der Region zu diskutieren.

Früher am Tag belegten Daten, dass der Gfk-Index für das deutsche Konsumklima in diesem Monat von 9,0 auf 8,6 gefallen ist. Analysten hatten für August einen gleichbleibenden Wert erwartet.

Die schwachen Daten heizen die Spekulationen an, ob die EZB weitere Lockerungsmaßnahmen implementieren wird, um dem Wirtschaftswachstum auf die Sprünge zu helfen. In der vergangenen Woche bestätigte der EZB-Präsident Mario Draghi auf der Konferenz in Jackson Hole, dass die Zentralbank zu unkonventionellen Maßnahmen bereit sei, um die Wirtschaft in der Eurozone anzukurbeln.

Finanzwerte handeln insgesamt höher; französische Kreditgeber BNP Paribas (BNPP.PAR) und Societe Generale (SOGN.PAR) steigen um 0,31 bzw. 0,50 Prozent, die Deutsche Bank (DBKGn.XETRA) gewinnt 0,97 Prozent dazu.

Italiens Intesa Sanpaolo (MILAN:ISP) und Unicredit (MILAN:CRDI) legen 0,04 bzw. 0,39 Prozent zu, die spanischen Banco Santander (MADRID:SAN) und BBVA (MADRID:BBVA) steigen um 0,09 bzw. um 0,24 Prozent.

Telecom Italia (MILAN:TLIT) schnellt um 3,11 Prozent nach oben: Das brasilianische Telekommunikationsunternehmen Oi SA (SA:OIBR3) gab bekannt, es überprüfe eine mögliche Beteiligung am Tim Participacoes SA (SA:TIMP3).

In London legt der rohstofflastige FTSE 100 um 0,02 Prozent zu, gestützt auf Gewinne im Bergbausektor.

Rio Tinto (LONDON:RIO) steigt um 0,28 Prozent und Bhp Billiton (LONDON:BLT) klettert um 0,54 Prozent hoch. Glencore Xstrata (LONDON:GLEN) legt 0,65 Prozent zu und Randgold Resources (LONDON:RRS) 1,01 Prozent.

Im Finanzsektor herrscht ebenfalls ein Abwärtstrend vor. Aktien der Royal Bank of Scotland (LONDON:RBS) klettern um 0,08 Prozent hoch und Barclays (LONDON:BARC) legt 0,20 Prozent zu. Lloyds Banking (LONDON:LLOY) steigt um 0,22 Prozent. HSBC Holdings (LONDON:HSBA) jedoch entwickelt sich unterdurchschnittlich und fällt um 0,26 Prozent.

Unter den Verlierern befindet sich United Utilities Group (LONDON:UU): Das Unternehmen stürzt nach einer Abwertung durch die Bank of America und RBC Capital Markets um 1,65 Prozent ab.

Aktienmärkte in den USA dürften stabil bleiben. Die Dow 30 Futures deuten einen Anstieg von 0,06 Prozent an, S&P 500 Futures steigen um 0,03 Prozent und die Nasdaq 100 Futures signalisieren einen Gewinn von 0,04 Prozent.






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