Gold-Futures handeln am Mittwoch höher, ein durchgehend schwacher US-Dollar verleiht dem Edelmetall erneut Attraktivität.

In der Comex-Abteilung der New York Mercantile Exchange handeln Gold-Futures zur Lieferung im Dezember im europäischen Morgenhandel mit 1.286,90 USD pro Feinunze, ein Anstieg von 0,13 Prozent oder 1,70 USD.

Die Preisspanne für Gold liegt zwischen 1.281,10 USD pro Feinunze am Tagestief und 1.287,40 USD pro Feinunze am Sitzungshoch. Am Vortag stiegen die Preise um 0,49 Prozent oder 6,30 USD hoch und schlossen bei 1.285,20 USD pro Feinunze ab.

Am 21. August fielen die Preise nach Spekulationen auf eine frühzeitige Anhebung der Zinssätze auf den tiefsten Stand seit neun Wochen.

Die Futures fanden Unterstützung bei dem Tiefpreis von 1.273,40 am 21. August und stießen bei 1.299,30 USD am 20. August auf Widerstand.

Der US-Dollar-Index, der die Performance des Greenbacks an den sechs anderen Hauptwährungen misst, fällt um 0,18 Prozent auf 82,54, die Investoren erholen sich von der kürzlichen Rallye.

Ein schwacher US-Dollar treibt für gewöhnlich die Goldpreise hoch, da es die Attraktivität des Metalls als alternativer Vermögenswert verstärkt. Er lässt auch andere in US-Dollar notierte Rohstoffe im Preis sinken, somit werden sie für Investoren, die andere Währungen halten, günstiger.

Der Greenback stieg gegenüber dem Euro auf ein Elfmonatshoch, nachdem der EZB-Präsident Mario Draghi auf der Konferenz in Jackson Hole bestätigt hatte, dass die Zentralbank zu unkonventionellen Maßnahmen bereit sei, um die Wirtschaft in der Eurozone anzukurbeln.

S&P 500 derweil schloss am Dienstag zum ersten Mal über der wichtigen 2000-Marke, nachdem aktuelle US-Daten den Optimismus hinsichtlich der amerikanischen Wirtschaft bestärkt hatten.

Das Conference Board gab am Dienstag bekannt, dass sein Index für Verbrauchervertrauen in diesem Monat von 90,3 auf 92,4 geklettert ist. Es ist der höchste Stand seit Oktober 2007. Analysten hatten einen Abstieg des Index auf 89,0 erwartet.

Der starke Bericht zu Verbrauchervertrauen erschien, nachdem das US-Handelsministerium bekannt gegeben hatte, dass die Auftragszahlen für langlebige Güter, einschließlich Transportgut, im letzten Monat um 22,6 Prozent gestiegen sind und die Erwartungen von einem Anstieg um 7,5 Prozent bei Weitem übertroffen haben.

Fed-Vorsitzende Janet Yellen bestätigte bei der Konferenz in Jackson Hole, dass die US-Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sich weiterhin erholen.

Silber zur Lieferung im Dezember steigt um 0,2 Prozent oder 3,9 US-Cents und handelt bei 19,49 USD pro Feinunze.

Kupfer-Futures zur Lieferung im Dezember fallen um 0,27 Prozent oder 0,9 US-Cents und handeln mit 3,204 USD pro Pfund.






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