Kupferpreise weiten am Mittwoch ihre Verluste aus, die Investoren realisieren die Gewinne der kürzlichen Rallye, die die Preise früher in der Woche bis auf ein Dreiwochenhoch getrieben hatte.

In der Comex-Abteilung der New York Mercantile Exchange handeln Kupfer-Futures zur Lieferung im Dezember im europäischen Morgenhandel mit 3,207 USD pro Pfund, ein Abstieg von 0,19 Prozent oder 0,19 US-Cents.

Die Preisspanne für Kupfer an der Comex liegt zwischen 3,197 USD und 3,215 USD pro Pfund. Am Vortag verloren die Preise 0,99 Prozent oder 3,2 US-Cents und schlossen bei 3,186 USD pro Pfund.

Die Futures fanden breite Unterstützung bei dem Tiefpreis von 3,169 USD pro Pfund am 22. August und stießen bei 3,246 USD pro Pfund am 25. August auf Widerstand.

Kupfer-Futures fielen am 25. August auf ein Dreiwochentief von 3,246 USD pro Pfund, Spekulationen auf die Einführung neuer Konjunkturmaßnahmen in China angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums trieben die Preise nach unten.

Die asiatische Nation ist mit fast 40 Prozent der globalen Produktion der weltweit wichtigste Kupferkonsument.

An der Comex steigt Gold zur Lieferung im Dezember um 0,05 Prozent oder 70 US-Cents auf 1.285,90 USD pro Feinunze. Silber zur Lieferung im Dezember steigt um 0,2 Prozent oder 3,9 US-Cents auf 19,49 USD pro Feinunze.

Der US-Dollar-Index, der die Performance des Greenbacks an den sechs anderen Hauptwährungen misst, fällt um 0,18 Prozent auf 82,54, die Investoren erholen sich von der kürzlichen Rallye.

Ein schwacher US-Dollar treibt für gewöhnlich die Goldpreise hoch, da es die Attraktivität des Metalls als alternativer Vermögenswert verstärkt. Er lässt auch andere in US-Dollar notierte Rohstoffe im Preis sinken, somit werden sie für Investoren, die andere Währungen halten, günstiger.

Der Greenback stieg gegenüber dem Euro auf ein Elfmonatshoch, nachdem der EZB-Präsident Mario Draghi auf der Konferenz in Jackson Hole bestätigt hatte, dass die Zentralbank zu unkonventionellen Maßnahmen bereit sei, um die Wirtschaft in der Eurozone anzukurbeln.

S&P 500 derweil schloss am Dienstag zum ersten Mal über der wichtigen 2000-Marke, nachdem aktuelle US-Daten den Optimismus hinsichtlich der amerikanischen Wirtschaft bestärkt hatten.

Das Conference Board gab am Dienstag bekannt, dass sein Index für Verbrauchervertrauen in diesem Monat von 90,3 auf 92,4 geklettert ist. Es ist der höchste Stand seit Oktober 2007. Analysten hatten einen Abstieg des Index auf 89,0 erwartet.

Der starke Bericht zu Verbrauchervertrauen erschien, nachdem das US-Handelsministerium bekannt gegeben hatte, dass die Auftragszahlen für langlebige Güter, einschließlich Transportgut, im letzten Monat um 22,6 Prozent gestiegen sind und die Erwartungen von einem Anstieg um 7,5 Prozent bei Weitem übertroffen haben.

Fed-Vorsitzende Janet Yellen bestätigte bei der Konferenz in Jackson Hole, dass die US-Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sich weiterhin erholen.






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