Gold-Futures handeln am Donnerstag bei einem Wochenhoch, die Investoren erwarten die Veröffentlichung von wichtigen US-Wirtschaftsdaten im Laufe des Tages, um die Konjunkturstärke sowie die weitere Richtung der Geldpolitik einschätzen zu können.

In der Comex-Abteilung der New York Mercantile Exchange handeln Gold-Futures zur Lieferung im Dezember im europäischen Morgenhandel mit 1.293,50 USD pro Feinunze, ein Anstieg von 0,79 Prozent oder 10,10 USD.

Früher am Tag fielen die Preise auf ein Sitzungstief von 1.294,20 USD pro Feinunze; es war der schwächste Stand seit dem 20. August.

Am Vortag fiel Gold um 0,14 Prozent oder 1,80 USD und pendelte sich bei 1.283,40 USD ein, der durch die bullischen US-Aktien ausgeübte Verkaufsdruck wog die Unterstützung durch die Konflikte in der Ukraine und im Irak auf.

Die Futures fanden Unterstützung bei dem Tiefpreis von 1.273,40 am 21. August und stießen bei 1.299,30 USD am 20. August auf Widerstand.

Die USA veröffentlichen am Donnerstag Daten zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie Berichte zu bevorstehenden Eigenheimverkäufen und Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung.

Früher in der Woche veröffentlichte Daten belegten, dass das Verbrauchervertrauen in den USA im August den höchsten Stand seit 2007 und die Auftragszahlen für langlebige Güter für Juli den größten Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet hatten.

Die positiven Daten stärken den Optimismus hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung und untermauern die Hoffnung, dass die Federal Reserve Bank bereits früher als erwartet ihre Zinsen anheben wird.

Der U.S. Dollar Index, der die Performance des Greenbacks an den sechs anderen Hauptwährungen misst, fällt um 0,14 Prozent auf 82,36.

Ein schwacher US-Dollar treibt für gewöhnlich die Goldpreise hoch, da es die Attraktivität des Metalls als alternativer Vermögenswert verstärkt. Er lässt auch andere in US-Dollar notierte Rohstoffe im Preis sinken, somit werden sie für Investoren, die andere Währungen halten, günstiger.

Der Euro erholt sich von seinem Elfmonatstief gegenüber dem Dollar, die Investoren bewerteten die Aussichten auf neue Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank neu.

Berichten zufolge dürfte die EZB bei ihrer Ratssitzung nächste Woche wohl keine neuen Maßnahmen beschließen, es sei denn die Inflationsdaten am Freitag verzeichnen einen weiteren Abstieg in Richtung Deflation.

Silber zur Lieferung im Dezember steigt um 2,12 Prozent oder 41,3 US-Cents und handelt bei 19,88 USD pro Feinunze.

Kupfer-Futures zur Lieferung im Dezember fallen um 0,04 Prozent oder 0,1 US-Cents und handeln mit 3,197 USD pro Pfund.






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