Kupfer-Futures schwanken am Donnerstag zwischen kleinen Gewinnen und Verlusten, die Investoren erwarten die Veröffentlichung von wichtigen US-Wirtschaftsdaten im Laufe des Tages, um die Konjunkturstärke und die zukünftige Richtung der Geldpolitik einschätzen zu können.

In der Comex-Abteilung der New York Mercantile Exchange handeln Kupfer-Futures zur Lieferung im Dezember im europäischen Morgenhandel mit 3,195 USD pro Pfund, ein Abstieg von 0,13 Prozent oder 0,4 US-Cents.

Die Preisspanne für Kupfer an der Comex liegt zwischen 3,188 USD und 3,208 USD pro Pfund. Am Vortag verloren die Preise 0,44 Prozent oder 1,4 US-Cents und schlossen bei 3,198 USD pro Pfund.

Die Futures fanden breite Unterstützung bei dem Tiefpreis von 3,171 USD pro Pfund am 21. August und stießen bei 3,239 USD pro Pfund am 26. August auf Widerstand.

Die USA veröffentlichen am Donnerstag Daten zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie Berichte zu bevorstehenden Eigenheimverkäufen und Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung.

Früher in der Woche veröffentlichte Daten belegten, dass das Verbrauchervertrauen in den USA im August den höchsten Stand seit 2007 und die Auftragszahlen für langlebige Güter für Juli den größten Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet hatten.

Die positiven Daten stärken den Optimismus hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung und untermauern die Hoffnung, dass die Federal Reserve Bank bereits früher als erwartet ihre Zinsen anheben wird.

Der U.S. Dollar Index, der die Performance des Greenbacks an den sechs anderen Hauptwährungen misst, fällt um 0,14 Prozent auf 82,36.

EUR/USD erholt sich von seinem Elfmonatstief gegenüber dem Dollar, die Investoren bewerteten die Aussichten auf neue Lockerungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank neu.

Berichten zufolge dürfte die EZB bei ihrer Ratssitzung nächste Woche wohl keine neuen Maßnahmen beschließen, es sei denn die Inflationsdaten am Freitag verzeichnen einen weiteren Abstieg in Richtung Deflation.

An der Comex steigt Gold zur Lieferung im Dezember um 0,41 Prozent oder5,30 USD auf 1.288,70 USD pro Feinunze. Silber zur Lieferung im Dezember steigt um 1,09 Prozent oder 21,3 US-Cents auf 19,68 USD pro Feinunze.

Goldpreise steigen infolge anhaltender gewalttätiger Konflikte in der Ukraine und im Irak, diese gleichen den durch die bullischen US-Aktien ausgeübten Verkaufsdruck aus.

Der S&P 500-Index schloss am Mittwoch zum zweiten Mal über der wichtigen 2000-Marke.






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