Das Pfund zieht am Freitag am Dollar vorbei, gestützt auf unter den Erwartungen liegende Immobilienpreisdaten aus Großbritannien, optimistische Zahlen vom Donnerstag verleihen dem Greenback jedoch weiterhin Unterstützung.

GBP/USD erreicht im europäischen Morgenhandel 1,6606, ein Sitzungshoch. Anschließend konsolidiert das Paar bei 1,6603, ein Gewinn von 0,10 Prozent.

Cable fand Unterstützung beim Sitzungstief am 27. August und einem Fünfmonatstief von 1,6537 und stieß am 20. August bei 1,6679 auf Widerstand.

Die britische Nationwide Building Society gab bekannt, dass die Hauspreisinflation in diesem Monat um 0,8 Prozent gestiegen ist, die Erwartungen gingen von lediglich 0,1 Prozent Anstieg aus. Die Hauspreisinflation für Juli wurde von ursprünglich 0,1 auf 0,2 Prozent Anstieg berichtigt.

Die Greenback-Nachfrage wird indessen weiterhin unterstützt, nachdem eine Reihe positiver Wirtschaftsberichte am Donnerstag das Vertrauen in die US-Wirtschaft gestärkt hatten.

Vorläufige Daten zeigten, dass das Bruttoinlandsprodukt in den USA im zweiten Quartal um 4,2 Prozent angestiegen und somit die Erwartungen von einer Zunahme um 3,9 Prozent übertroffen hat.

Das US-Arbeitsministerium meldete zusätzlich, dass die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche bis zum 22. August von 299.000 um 1.000 auf 298.000 Anträge gesunken ist.

Gegenüber dem Euro zieht die britische Währung ebenfalls an, EUR/GBP fällt um 0,18 Prozent auf 0,7932.

Offizielle Daten belegen für Juli in Deutschland einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 1,4 Prozent, die Erwartungen gingen nach einem Anstieg von 1,0 Prozent im Juni von einem Anstieg um 1,0 Prozent aus. Die Junizahl wurde von 1,3 Prozent nach unten korrigiert.

Die Daten mehren die Sorgen um den Zustand der zweitgrößten Wirtschaft in der EU.

Die USA beenden die Woche am Freitag mit der Veröffentlichung von Daten zu Privatausgaben und überarbeiteten Werten des Konsumklima-Index der Universität von Michigan.






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