Der Dollar handelt am Freitag gegenüber anderen wichtigen Währungen weitgehend unverändert, die Märkte warten auf die bevorstehende Veröffentlichung von US-Wirtschaftsberichten zu Privatausgaben und Konsumstimmung. Die optimistischen Berichte des Vortages verleihen dem Greenback weiterhin Unterstützung.

Die Dollar-Nachfrage bleibt robust, nachdem vorläufige Daten belegt hatten, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Ein gesonderter Bericht zeigte außerdem, dass die Anzahl von Antragstellern auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend zurückgegangen ist.

EUR/USD hält sich bei 1,3182, nachdem vorläufige Daten belegt hatten, dass die Verbraucherpreisinflation in der Eurozone in diesem Monat auf eine Jahresrate von 0,3 Prozent zurückgegangen ist, dies entspricht weitgehend den Erwartungen. Im Juli lag der Wert bei 0,4 Prozent.

Kern-Verbraucherpreisinflation, die Lebensmittel, Energiekosten, Alkohol und Tabak ausschließt, stieg im Vergleich zum Vorjahr von 0,8 Prozent im Juli auf 0,9 Prozent.

Ein gesonderter Bericht zeigte, dass die Arbeitslosenrate in der Eurozone unverändert bei 11,5 Prozent geblieben ist, auch hier wurden die Erwartungen erfüllt.

Offizielle Daten belegen für Juli in Deutschland einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 1,4 Prozent, die Erwartungen gingen nach einem Anstieg von 1,0 Prozent im Juni von einem Anstieg um 1,0 Prozent aus. Die Junizahl wurde von 1,3 Prozent nach unten korrigiert.

Das Pfund steigt gegenüber dem Dollar an, GBP/USD legt um 0,08 Prozent zu und erreicht 1,6602. Früher am Tag gab die britische Nationwide Building Society bekannt, dass die Hauspreisinflation in diesem Monat um 0,8 Prozent gestiegen ist, die Erwartungen gingen von lediglich 0,1 Prozent Anstieg aus.

Der Dollar steigt gegenüber dem Yen: USD/JPY steigt um 0,15 Prozent auf 103,88. USD/CHF bleibt stabil bei 0,9150.

Früher am Tag veröffentlichte Regierungsangaben bestätigen, dass die Haushaltsausgaben in Japan im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent zurückgegangen sind. Ein vorläufiger Bericht zeigte außerdem einen Anstieg der Industrieproduktion um 0,2 Prozent, die Erwartungen gingen hier von einem Anstieg um 1,0 Prozent aus.

Einzelhandelsumsätze in Japan dagegen stiegen im Juli um eine Jahresrate von 0,5 Prozent, somit übertrafen sie die Erwartungen von 0,1 Prozent nach einem Rückgang um 0,6 Prozent im Juni.

Die Wirtschaftsforschungsagentur KOF gab bekannt, dass ihr Wirtschaftsbarometer für die Schweiz im August von 97,9 auf 99,5 angestiegen ist. Erwartet wurde ein Abstieg auf 97,8.

Der australische und der neuseeländische Dollar verändern sich kaum, AUD/USD steht bei 0,9351, NZD/USD bei 0,8387. USD/CAD rutscht um 0,11 Prozent auf 1,0849.

Ein Bericht zeigte, dass der neuseeländische ANZ-Geschäftsklima-Index in diesem Monat von 39,7 auf 24,4 gefallen ist. Es ist der niedrigste Stand seit zwanzig Monaten.

Der US-Dollar-Index, der die Performance des Greenbacks an den sechs anderen Hauptwährungen misst, steigt um 0,02 Prozent auf 82,54.






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