Der Euro bleibt am Freitag nach der Veröffentlichung lauwarmer Daten zur Verbraucherpreisinflation und Arbeitslosenzahlen aus der Eurozone gegenüber dem Dollar stabil. Die Märkte warten auch auf Wirtschaftsberichte aus den USA.

EUR/USD erreicht im europäischen Morgenhandel 1,3160, ein Sitzungstief. Anschließend konsolidiert das Paar bei 1,3181, ein Verlust von 0,01 Prozent.

Das Währungspaar fand Unterstützung bei 1,3153 am 27. August, einem Elfmonatstief, und stieß am 24. August bei 1,3243 auf Widerstand.

Vorläufige Daten belegten, dass die Verbraucherpreisinflation in der Eurozone in diesem Monat auf eine Jahresrate von 0,3 Prozent zurückgegangen ist, dies entspricht weitgehend den Erwartungen. Im Juli lag der Wert bei 0,4 Prozent.

Kern-Verbraucherpreisinflation, die Lebensmittel, Energiekosten, Alkohol und Tabak ausschließt, stieg im Vergleich zum Vorjahr von 0,8 Prozent im Juli auf 0,9 Prozent. Analysten hatten für diesen Monat einen gleichbleibenden VPI-Wert erwartet.

Ein gesonderter Bericht zeigte, dass die Arbeitslosenrate in der Eurozone unverändert bei 11,5 Prozent geblieben ist, auch hier wurden die Erwartungen erfüllt.

Offizielle Daten belegen für Juli in Deutschland einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 1,4 Prozent, die Erwartungen gingen nach einem Anstieg von 1,0 Prozent im Juni von einem Anstieg um 1,0 Prozent aus. Die Junizahl wurde von 1,3 Prozent nach unten korrigiert.

Die Daten mehren die Sorgen um den Zustand der zweitgrößten Wirtschaft in der EU.

Die Greenback-Nachfrage wurde währenddessen unterstützt, nachdem eine Reihe positiver Wirtschaftsberichte am Donnerstag das Vertrauen in die US-Wirtschaft gestärkt hatten.

Vorläufige Daten belegen, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Ein gesonderter Bericht zeigte außerdem, dass die Anzahl von Antragstellern auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend zurückgegangen ist.

Die Investoren beobachten auch weiterhin die Lage in der Ukraine, nachdem Präsident Petro Poroschenko gemeldet hatte, russische Truppen seien "de facto" in sein Land eingedrungen.

Der UN-Sicherheitsrat hält im Laufe des Tages eine Sondersitzung ab, die USA bestätigte "eine Reihe von Optionen" zur Unterstützung der Ukraine.

Der Euro notiert schwächer gegenüber dem Pfund, EUR/GBP rutscht um 0,08 Prozent auf 0,7941.

Die USA beenden die Woche am Freitag mit der Veröffentlichung von Daten zu Privatausgaben und überarbeiteten Werten des Konsumklima-Index der Universität von Michigan.






Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken!
Live-Chat
Feedback hinterlassen