In der letzten Woche ist der USD auf dem gesamten Markt stärker geworden. Die Terroranschläge in Belgien lösten in der vergangenen Woche einen Verfall des Euros und des Währungspaares EUR/USD zu Beginn der letzten Woche aus.

Die Zuwanderung in die Eurozone stärkt die sogenannten zentrifugalen Kräfte, die auch einen negativen Einfluss auf den Euro haben.

Der Kursrückgang beim Währungspaar EUR/USD wurde von der jüngsten Leitzinsentscheidung der US Fed und den Anmerkungen über die zukünftige Geldpolitik in den USA gedämpft.

Die Marktteilnehmer sind der Meinung, dass eine Zinserhöhung im April möglich ist und das Währungspaar EUR/USD unter Druck bleibt, während der USD bis zur Sitzung der US Fed im April Unterstützung erhält.

Der USD hat bereits wegen der verschärften Lage in der Eurozone durch die anhaltende Migration und die Bombenexplosionen in Belgien sowie durch einige Anmerkungen der US-Fed-Schlüsselfiguren in Philadelphia Untersetzung erfahren. Der Präsident der US Fed in Philadelphia teilte mit, dass die positiven Zahlen der US-Wirtschaft eine Erhöhung der kurzfristigen Zinssätze begünstigen. Die Erhöhung könnte bei einer beliebigen Sitzung der US Fed und sogar bereits im April bekanntgegeben werden.

Der Präsident der US Fed in St. Louis, James Bullard, gab dem TV-Sender Bloomberg ein Interview, in dem er eine Zinserhöhung in April für möglich erklärte, sofern die ökonomischen Daten der US-Fed-Prognose entsprechen. Die dritte Einschätzung des BIP-Wachstums in den USA für das 4. Quartal wurde von 1 % auf 1,4 % angehoben.

Folgende Daten werden in dieser Woche veröffentlicht:

Montag.


14:30 Uhr (GMT+2) – Core Price Index auf Jahresbasis (private Konsumausgaben); Ein Anstieg des Index über den Prognosewert kann in Zusammenhang mit den am letzten Freitag veröffentlichten Daten zum US-BIP für das 4. Quartal einen Kursanstieg beim USD auslösen.

Dienstag.

Herr Williams, Mitglied des FOMC hält eine Rede (11:15 Uhr). Um 16:00 Uhr werden die Daten zum US-Konsumklimaindex für den Monat März bekanntgegeben. Ein Anstieg des Index auf bis zu 94,0 gegenüber dem Februarwert von 92,2 wird erwartet. Bei einem Anstieg über den Erwartungen wird ein Anstieg des USD ausgelöst.

Mittwoch.

14:00 Uhr – Vorläufige Daten des Verbraucherpreisindex in Deutschland für den Monat März. 14:15 Uhr – Änderungen der Arbeitnehmerzahl in den USA im März (Arbeitsmarktbericht der ADP). Generell haben diese Daten einen starken Einfluss auf den USD-Kurs, da sie als Anhaltspunkt für die Zahlen der Non-Farm Payroll gelten, die wiederrum am Freitag veröffentlicht werden. Starke Zahlen haben positive Auswirkungen auf den USD.

Donnerstag.

09:55 Uhr – März-Arbeitslosendaten für Deutschland.

10:30 Uhr – Makroökonomische Daten in Vereinigten Königreich für Februar und BIP des Vereinigten Königreichs für das 4. Quartal.

11:00 Uhr – Vorläufige Daten des Verbraucherpreisindex der Eurozone für März. Ein Anstieg des Index wird dem Euro Unterstützung bieten.

13:30 Uhr – Ergebnis der letzten EZB-Sitzung für die Geldpolitik und Bericht über die Pläne der Finanz-, Wirtschafts- und Geldpolitik in der Eurozone.

Freitag.


01:50 Uhr – Der Tankan-Index von der Bank of Japan für die wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes im 1. Quartal. Positive Indexzahlen werden einen Anstieg des Nikkei Stock Average und des Währungspaares USD/JPY auslösen.

03:00 Uhr – Indizes der Geschäftstätigkeit in den Dienstleistungs- und Herstellungssektoren in China für März. Negative Daten werden einen Kursverfall der chinesischen Aktienindizes und weiterer asiatischer Indizes auslösen. Dies kann auch zu negativen Aktienindizes in Europa bei Eröffnung der europäischen Börsensitzung , einem Anstieg des Euro und einem Kursverfall bei Rohstoffwährungen wie AUD, NZD und CAD führen. Bei positiven Daten ist die Situation entsprechend entgegengesetzt.

14:30 Uhr– Wichtige Nachrichten von Freitag und der Woche, die den Markt bis Ende April beeinflussen können: Anzahl neuer Jobs außerhalb des Agrarsektors in den USA (Non-Farm PayRolls) für März (Vorhersage: +205 000 neue Jobs gegenüber +242 000 im Februar), Arbeitslosenquote in den USA (Vorhersage: 4,9 % gegenüber 4,9 % im Vormonat).

15:45 - 16:00 Uhr – Wichtige Indizes: PMI Markit im Produktionssektor, Konsumklima, Inflationsrate und Geschäftsaktivität ISM im Produktionssektor in den USA für dem Monat März.

Der Blick der Investoren wird auf die US-Daten gerichtet sein, da damit die Chancen für eine mögliche Leitzinserhöhung in den USA im April aufgezeigt werden und sie zudem Hinweise auf die künftigen Pläne der US Fed liefern. Positive Daten werden den Marktteilnehmern zeigen, dass eine Erhöhung sehr wahrscheinlich ist. Negative Daten werden einen Kursverfall beim USD auf dem gesamten Markt auslösen.

Vor der amerikanischen Börsensitzung werden das Handelsvolumen und die Aktivität der Trader aufgrund von Ostermontag und der damit verbundenen Schließung der europäischen Börsen gering sein.




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