Die langersehnte Meldung der vergangenen Woche war die Entscheidung der EZB über den Leitzins. Es wurde bekannt, dass die EZB die Zinssätze unverändert ließ: Der Hauptrefinanzierungssatz bleibt bei 0,0 %, der Zinssatz bei -0,40 % und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 %. Die Höhe der monatlichen Anleihenkäufe bleibt bei 80 Milliarden Euro.

Während der neuesten Pressekonferenz teilte EZB-Chef Mario Draghi mit, dass die Zinssätze entweder auf dem derzeitigen Stand bleiben oder für eine längere Zeit gesenkt werden –auch nach Beendigung des Programms der quantitativen Lockerung.

Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz lag die Volatilität des Währungspaares EUR/USD oberhalb von 120 Punkten. Am darauf folgenden Tag verlor das Währungspaar aufgrund der schwachen makroökonomischen Zahlen in Europa mehr als 60 Punkte. Die europäischen Aktienindizes haben jedoch kaum auf die EZB-Entscheidung und die Stellungnahme von Mario Draghi reagiert.

Zur Eröffnung des Handelstages kam es beim Währungspaar EUR/USD zu einer Abwärtskorrektur.

Zur Eröffnung des Handelstages kam es beim Währungspaar EUR/USD zu einer Abwärtskorrektur. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich in dieser Woche auf die Sitzungen der Notenbanken von Neuseeland (27. April), der USA (27. April) und Japan (28. April).

Weitere Nachrichten in dieser Woche:


Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 25.-29.04.2016

Montag:

16:00 Uhr – Verkaufszahlen neuer Häuser in den USA im März. Dieser Index gibt indirekt Aufschluss über die Situation des Herstellungs- und Dienstleistungssektors sowie die Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Dienstag:

15:45 – Vorläufiger US-Konjunkturindex für April von Markit.

16:00 – US-Konsumklimaindex für April. Ein positiver Konsumklimaindex führt im Land zu Wirtschaftswachstum (und umgekehrt).


Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 25.-29.04.2016

Mittwoch:

00:45 Uhr –Handelsbilanz von Neuseeland für März.

03:30 Uhr –Bedeutende Inflationsindizes von Australien für das 1. Quartal. Ein Rückgang bei den Indizes lässt auf einen Rückgang des Konsums in der Bevölkerung und die Senkung der Verkaufspreise schließen. Diese Faktoren führen zu einer Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Ein Rückgang der Inflation wird die Notenbank zur Einführung geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen zwingen, die wiederrum zu einem Kursrückgang der Landeswährung führen.

Nach 06:00 Uhr beginnt die Pressekonferenz der Bank of Japan. Der Bankpräsident Kuroda wird sich zur künftigen Geldpolitik der Notenbank äußern.

16:30 Uhr – Wöchentliche Daten über die Änderungen bei den Ölvorräten in den USA des US-Energieministeriums. Derzeit haben die US-Ölvorräte mit 500 Millionen Barrel einen historischen Rekordstand erreicht. In der letzten Woche sind die Ölvorräte um 2,08 Millionen Barrel angestiegen

20:00 Uhr – Zinsentscheidung der US Fed. Es wird keine Änderung der Zinssätze erwartet.

20:30 Uhr – Anmerkungen zur US-Geldpolitik und den Zinssatzentscheidungen.

23:00 Uhr – Zinssatzentscheidung der RBNZ. Danach eine Stellungnahme der Bank über die zukünftige Geldpolitik. Eine Senkung der Zinssätze durch die RBNZ scheint möglich. Dies würde für eine Fortführung der lockeren Geldpolitik sprechen. Der Zinssatz könnte zwei Mal gesenkt werden: Im Juni und August.


Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 25.-29.04.2016

Donnerstag:

01:30 Uhr – Makroökonomische Zahlen aus Japan für März-April.

05:00 Uhr – Zinssatzentscheidung der Bank of Japan und anschließende Pressekonferenz.

11:00 Uhr – Geschäftsklimaindex und Konsumklimaindex der Eurozone für April.

14:30 Uhr – Wichtige makroökonomische Zahlen aus den USA für April und das 1. Quartal, darunter das BIP des 1. Quartals, der Preisindex und die Anzahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe für die vergangene Woche. Ein Rückgang der Anträge deutet auf eine verbesserte Lage auf dem Arbeitsmarkt in der gesamten US-Wirtschaft hin. .


Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 25.-29.04.2016

Freitag:

11:00 Uhr – Vorläufiger Konsumklimaindex für April und Arbeitslosenquote in der Eurozone für März.

Zusammenfassung: Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg und Entscheidungsträgern der japanischen Regierung kann die Notenbank die geldpolitischen Lockerungen fortführen und die Zinsen senken. Andere führende Notenbanken der Welt halten – anders als die US Fed – ebenfalls an einer lockeren Geldpolitik fest. Es spricht alles dafür, mittelfristige Long-Positionen auf den USD zu eröffnen.


Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 25.-29.04.2016




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