In der vergangenen Woche stiegen die Rohstoffwährungen wie der Kanadische, der Australische und der Neuseeländische Dollar aufgrund des zunehmenden Ölpreises an. Die RBNZ senkte den Leitzins um 0,25 % auf 2,0 % und deutete an, dass weitere Lockerungsmaßnahmen in der Geldmarktpolitik des Landes möglich seien. Nach dieser Entscheidung und Stellungnahme stieg der Kurs des NZD auf dem Markt stark an. Gegen Ende der letzten Woche verlor die neuseeländische Währung jedoch wieder ihren Vorsprung.

Die am letzten Freitag veröffentlichten europäischen Zahlen (BIP und Preisindizes) zeigten ein Nachlassen des Wirtschaftswachstums im 2. Quartal in Europa. Auch die Inflationsrate befindet sich nahe Null.

Nach der OPEC-Bericht über eine informelle Sitzung im September stieg der Ölpreis an, da die Marktteilnehmer Beschränkungen bei der Ölförderung erwarteten und einen Bericht der International Energy Agency (IEA) zur Kenntnis nahmen, nach dem die weltweiten Rohölvorräte in der zweiten Jahreshälfte abnehmen werden.

Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 15. bis 21. August 2016.    In dieser Woche werden zahlreiche wichtige Wirtschaftsnachrichten erwartet



Makroökonomische Zahlen und Meldungen in dieser Woche:

Montag
23:30 (GMT+3) - Rede des RBNZ-Vorsitzenden Graeme Wheeler.

Dienstag
04:30 - Protokolle der RBA-Sitzung.

11:30 - Britische Preisindizes für Juli, darunter der Einzelhandels-, Verbraucher- und Erzeugerpreisindex. Der Verbraucherpreisindex ist ein wichtiger Indikator für die Inflation, die wiederrum auf die Geldmarktpolitikentscheidungen der Bank of England reagiert.

12:00 - Index zum Geschäftsklima und die Erwartungen für Deutschland und die Eurozone im August. Handelsbilanz der Eurozone für Juni.

15:30 - US-Verbraucherpreisindex und Baubeginne für Einfamilienhäuser im Juli.

16:15 - Industrieproduktion in den USA für Juli.

23:30 - Das American Petroleum Institute (API) veröffentlicht seinen Bericht über die Änderungen der Ölvorräte in den USA der vergangenen Woche.

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Mittwoch
01:45 - Arbeitslosenquote in Neuseeland im 2. Quartal. Bei diesem Index wird eine Verringerung um 0,5 % auf 5,2 % erwartet, was positive Auswirkungen auf den NZD zur Folge hätte. Ein Kursanstieg der neuseeländischen Währung wird jedoch von den Plänen der RBNZ für weitere Lockerungsmaßnahmen in der Geldmarktpolitik abgeschwächt.

12:00 - ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen in der Schweiz für den Monat August.

17:30 - Wöchentlicher Bericht des US-Energieministeriums über die Vorräte von Öl und Ölprodukten.

21:00 - Protokolle der FOMC-Sitzung. Sie können Hinweise auf die zukünftige Geldmarktpolitik der US Fed liefern. Für die Eruierung der künftigen Geldmarktpolitik und voraussichtliche Leitzinserhöhungen der US Fed sind diese Protokolle von großer Bedeutung. Entsprechend den Futures auf den Leitzins liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten im September bei 12 %. Es kann jedoch sein, dass der Markt die Pläne der US Fed in dieser Hinsicht nicht einzuschätzen vermag.

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Donnerstag
04:30 - Arbeitsmarktzahlen aus Australien für Juli. Es wird keine Änderung erwartet, die Arbeitslosenquote im Juli soll bei 5,8 % liegen.

12:00 - Verbraucherpreisindex der Eurozone für Juli. Ein Rückgang des Index um 0,5 % wird erwartet, was negative Auswirkungen auf den Euro hätte.

14:30 - Bericht über die Juli-Sitzung der EZB zur Geldmarktpolitik.

15:30 - Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA in der letzten Woche.

17:00 - Führende Indikatoren/Indizes aus den USA für Juli.Wöchentlicher Bericht für den Zeitraum 15. bis 21. August 2016.    In dieser Woche werden zahlreiche wichtige Wirtschaftsnachrichten erwartet

Freitag
09:00 - Deutscher Erzeugerpreisindex für Juli.

11:30 - Nettokreditaufnahme des öffentlichen Sektors im Vereinigten Königreich. Überschüsse in den öffentlichen Kassen des Vereinigten Königreichs haben positive Auswirkungen auf das BIP. Fehlende Überschüsse haben einen entsprechend negativen Einfluss auf das BIP.

15:30 - Kanadische Verbraucherpreisindizes für Juli.

20:00 - Bericht der Ölgesellschaft Baker Hughes über die Anzahl aktiver Bohrplattformen in den USA. Dieser Bericht ist ein wichtiger Indikator für die Situation des US-Ölsektors. Der Index hat große Auswirkungen auf die Ölpreise. Derzeit gibt es in den USA 396 aktive Bohrplattformen.

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